Das war der Weltjugendtag 2015!

Über 1200 Jugendliche aus der ganzen Schweiz sind an diesem Sonntag 3. Mai zur Kathedrale von Freiburg i.Ü. zum Sonntagsgottesdienst zusammengekommen, dem Höhepunkt des dreitätigen nationalen Weltjugendtags (1.-3. Mai 2015).

Die Teilnehmenden dieses Wochenendes mit einem Durchschnittsalter von 24 Jahren sind aus allen Teilen der Schweiz zusammengekommen. Bei der Anmeldeschliessung waren 546 Jugendliche aus der deutschsprachigen, 313 aus der französischsprachigen und 65 aus der italienischsprachigen Schweiz eingeschrieben. Die meisten von ihnen wurden in Gastfamilien untergebracht, womit es auch zu einem regen Austausch mit der Bevölkerung vor Ort gekommen ist.

Am Gottesdienst von Samstag und Sonntag haben über 1200 Jugendliche teilgenommen. Die Kathedrale war übervoll, so dass Jugendliche auch auf den Boden sitzen mussten. Vier Bischöfe waren während dem Wochenende anwesend: Mgr Charles Morerod, Bischof von Lausanne, Genf und Freiburg (LGF), Mgr Lovey, Bischof von Sitten, Mgr Marian Eleganti, Weihbischof von Chur und Jugendbischof, Mgr Alain de Raemy, Weihbischof von LGF und Jugendbischof.

«Taucht ganz ein in den Glauben in Christus und in seine Liebe, die uns ganz ergreifen will» forderte Bischof Mgr Alain de Raemy die Jugendlichen in seiner Sonntagspredigt auf. «Seid geeint im Gebet, in Freundschaft und in den Sakramenten ». Die Jugendlichen antworteten auf die Predigt mit einem Applaus. Mit dem Sonntagsgottesdienst als Höhepunkt ging der erste nationale Weltjugendtag zu Ende, der geprägt war von spirituellen, festlichen und kulturellen Momenten.

Neben Gottesdiensten, gemeinsamen Gebeten, Glaubenszeugnissen, Workshops und Lobgesängen mit Band fand auch ein Open Air Festival auf dem Place Python mit den Gruppen Cardiac move (Rock/Österreich) und Les Guetteurs (Reggae/Frankreich) statt. Die Jugendlichen wollten damit auch einen Zeichen ihres Glaubens und Freude in der Öffentlichkeit setzen.

Das Organisationsteam zieht ein positives Fazit des Wochenendes, trotz des schlechten Wetters. Der Weltjugendtag konnte erfolgreich wie geplant und ohne Zwischenfälle durchgeführt werden. Die Organisatoren können sich gut vorstellen wieder einen nationalen WJT zu organisieren, da sie in diesem Anlass ein wichtiges Zeichen der Hoffnung für Kirche und Gesellschaft sehen, die sich in einem tiefgreifenden Umbruch befinden.

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